Die schlimmsten Fehler im Content Marketing

Die schlimmsten Fehler im Content Marketing – Und wie man sie verhindern kann

8 Minuten Lesedauer

Wir sind uns sicher, dass Ihr Online Auftritt maßgeblich von der Qualität Ihres Content abhängig ist. Mit dieser Meinung sind wir als Online Marketing Agentur in Düsseldorf natürlich längst nicht allein. Jeder erfolgreiche Marketing Experte wird uns Recht geben, dass gute Inhalte elementar für Ihren Online Marketing Erfolg ist. Das haben auch die meisten Websitebetreiber unlängst verinnerlicht und dennoch bleibt der große Content Erfolg oft aus.
Wer regelmäßig in der weiten Welt des Internets unterwegs ist, wird schnell feststellen, dass es dabei sicher nicht an der Menge des Contents liegt. Ganz nach dem Motto „Viel hilft Viel“ werden täglich Massen von neuen Inhalten veröffentlicht. Bei vielen Content-Verfassern bleibt der neue Blogartikel dennoch weitestgehend ungelesen. Wir möchten Ihnen aufzeigen, welche grundlegenden Fehler immer wieder dazu führen, dass Content Marketing nicht funktioniert.

1. Veröffentlichung von qualitativ minderwertigem und kurzem Content

Wenn es um das Thema Content Marketing geht, ist eigentlich jedem bewusst, dass der jeweilige Inhalt von einer entsprechenden Qualität sein sollte. Sind wir einmal ehrlich zu uns selbst, muss man zugeben, dass der Content Markt zu den meisten Themen schon weit über den Punkt der Sättigung hinaus ist. Wer in dieser Situation noch nachhaltig erfolgreich sein möchte, muss sehr hochwertige Inhalte produzieren. Leider machen viele dennoch den Fehler zu denken „Wir müssen diese Woche drei Mal neue Inhalte auf unseren Kanälen veröffentlichen“. Mit einer solchen Einstellung steuern Sie fast unausweichlich auf minderwertige Inhalte zu, die eigentlich niemand wirklich lesen möchte. Machen Sie sich im Vorfeld die notwendigen Gedanken und suchen Sie nach den richtigen Ideen für Ihren Content (vielleicht hilft Ihnen unser Blogbeitrag „Content Marketing: Das Ideenfindungs Einmaleins“ dabei).
Lösung: Denkweise ändern und die erstellten Inhalte mit ehrlicher Selbstkritik bewerten. Ist der Inhalt ausführlich genug? Ist der Content informativ? Sind die neuen Beiträge qualitativ besser als das, was bisher im Web vorhanden ist? Und am wichtigsten: Bietet der Content einen echten MEHRWERT?

2. Zielgruppe ist schnell vergessen

Wir gehen davon aus, dass Sie versuchen Ihre Inhalte auf einem möglichst hochwertigen Niveau zu kreieren. Bevor der neuste Content veröffentlicht wird, werden die meisten von Ihnen daher überprüfen, ob die erstellten Inhalte spannend, informativ oder auch amüsant sind. Dabei wird jedoch immer wieder ein großer Fehler begangen: Sie überprüfen den Content aus Ihrer eigenen Sichtweise und bewerten daher nach Ihrem persönlichen Empfinden. Ob die Zielgruppe (Link: Blogbeitrag „Online Marketing Grundlagen: Die Zielgruppe“) jedoch genau so darüber denkt, bleibt vorerst fraglich.
Lösung: Überprüfen Sie die Inhalte aus Sicht der Zielgruppe. Machen Sie sich zuvor Gedanken, was Ihre Rezipienten als informativ, spannend oder lustig empfinden.

3. SEO, SEO und nochmal (ein bisschen) SEO

Zunächst einmal möchten wir klarstellen, dass Suchmaschinenoptimierung (SEO) sehr wichtig für den langfristigen Erfolg von Content und Websites ist. Werden keinen entsprechenden SEO-Maßnahmen unternommen, macht es überhaupt keinen Sinn Content zu erstellen, weil dieser ohnehin nicht gesehen werden wird. Wer regelmäßig Inhalte erstellt und dem der Begriff „Keyword“ dennoch die Fragezeichen in die Augen treibt, sollte hier einmal kurz innehalten und sich mit den SEO-Grundlagen vertraut machen. Für die meisten liegt das Problem jedoch an anderer Stelle. Einer der häufigsten Fehler ist es, dass der Einsatz von SEO übertrieben wird. Immer wieder sehen wir kurze Blogbeiträge, wo ein Keyword auffällig und viel zu häufig verwendet wurde. Sowohl Google als auch die Rezipienten werden solche Keyword-Schlachten abstrafen.
Lösung: Grundlegende SEO-Regeln beachten. Niemals mit der Optimierung übertreiben! Was viele nicht wissen ist, dass der wohl wichtigste SEO-Faktor ist, wie sehr den Konsumenten der entsprechende Inhalt gefällt. Content sollte daher nicht (nur) für die Suchmaschine, sondern für die Leser und Betrachter erstellt werden.

4. Content = Blogpost?

Wir haben jetzt schon vielfach von Content gesprochen. Aber was genau ist eigentlich Content im Online Marketing? Wenn wir Websitebetreibern diese Frage stellen, kommt die Antwort „Blogbeitrag“ oft wie aus der Pistole geschossen. Das ist natürlich auch nicht grundsätzlich falsch. Ein Blogpost ist eine wunderbare Möglichkeit, um Inhalte zu vermitteln. Dennoch sollte man für eine erfolgreiche Online-Strategie auch über den Tellerrand hinausschauen und die vielen weiteren Optionen entdecken. Ein oft gemachter Fehler ist es, genau dies nicht zu tun und weiter den immer ähnlichen Blogbeitrag zu veröffentlichen.
Lösung: Es gibt viele verschiedene Content-Optionen, aus denen man wählen kann. Versuchen Sie einfach mal etwas Neues! Hier einige Möglichkeiten für den nächsten Content:

  • How-to Guides
  • Checklisten
  • Infografiken
  • Case Studies
  • Social Media Beiträge
  • Fotos & Animationen
  • Videos (z.B. YouTube)
  • GIFs
  • Podcasts

Auch die Kombination verschiedener Content-Varianten kann für den nötigen Mehrwert sorgen. Beim nächsten Blogbeitrag könnten Sie beispielsweise eine passende Infografik oder ein informatives Erklärvideo einfügen.

5. Content Promotion? Braucht man das überhaupt?

Es ist so weit. Sie haben die oben genannten Fehler behoben und mithilfe unserer Lösungen den perfekten Content vollendet. Jetzt noch veröffentlichen und schon ist die Arbeit erledigt. Der Erfolg kommt dann von allein, oder? Leider entspricht dies nicht immer der Realität. Es kann sich lohnen neue Inhalte auch Ihre besten Inhalte zusätzlich werblich in den Umlauf zu bringen. Wer denkt, dass sich die neue Infografik von ganz allein verbreitet, macht einen großen Fehler und riskiert, dass viel zu wenig Menschen auf Ihre tolle Arbeit aufmerksam werden.
Lösung: Sobald der Content veröffentlicht ist, sollten Sie damit starten diesen überall zu verbreiten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Paid Media (bezahlte Anzeigen bei bspw. Google oder Facebook)
  2. Social Media
  3. Owned Media (Eigene Kanäle, wie bspw. Newsletter)

Ihr Content wird im besten Falle von anderen geteilt und empfohlen. Wenn Sie den Content anfänglich auf diesen Kanälen verbreiten und er den Rezipienten gefällt verselbstständigt sich die Verbreitung (Earned Media).

6. Call-to-Action – mehr als ein Button

Jeder von uns kennt sie und viele sind von ihnen genervt. Ein Call-to-Action-Button fordert die Leser dazu auf „Jetzt zu Kaufen“ oder „Mehr zu erfahren“. Daher tendieren immer mehr Websitebetreiber dazu, weniger oder gar keine dieser Aufforderungen zu verwenden. Es ist ganz klar, dass Sie Ihre Konsumenten nicht mit Buttons und Pop-Ups überfallen sollten. Dennoch erfüllen die manchmal lästigen Buttons einen wichtigen Zweck. Der jeweilige Content ist aus Marketing Sicht lediglich ein Instrument, um die Internetnutzer auf Ihre Website zu locken. Ziel ist es, dass die Inhalte den Konsumenten überzeugt, das eigentliche Angebot der Website zu betrachten. Diesen Transfer von Content zu Angebot erreicht man am besten mit einem Call-to-Action-Button. Wer also gänzlich auf den Call-to-Action verzichtet, begeht einen Fehler und verfehlt das eigentliche Ziel.
Lösung: Ganz einfach: Call-to-Action-Button sinnvoll im Content platzieren. Wenn Ihnen die Button Form zu plump erscheint fordern Sie zumindest im Text zu entsprechenden Handlungen auf.

7. Das Dilemma der Häufigkeit

Das Thema Häufigkeit haben wir zu Beginn schon kurz angesprochen. Dabei ist klar, dass es theoretisch schön wäre, wenn Sie täglich neuen und hochwertigen Content veröffentlichen würden. Für die meisten Websitebetreiber bleibt das aber wohl eher eine Wunschvorstellung. Natürlich könnten Sie mit der Brechstange täglich Inhalte erstellen und veröffentlichen. Ohne Zweifel wird dabei aber die Qualität leiden. Genau diesen Fehler begehen bis heute noch viele Content-Ersteller.
Lösung: Merken Sie sich, dass der Mehrwert und die Qualität Ihrer Inhalte immer vor der Häufigkeit stehen sollten. Ein wirklich guter Blogbeitrag pro Monat ist besser, als täglich kurze und langweilige Texte zu veröffentlichen, die im Zweifel ohnehin niemand lesen will.

8. Auswertung nicht vergessen!

Wir hoffen, dass Sie die genannten Fehler beachtet haben und fortan mehr hochwertigen Content produzieren. Es kann schnell passieren, dass der neue Blogbeitrag nach der Veröffentlichung als abgeschlossen betrachtet wird. Eine Auswertung und Websiteanalyse können jedoch wichtige Kenntnisse für die zukünftige Content-Erstellung liefern. Wer eine nachträgliche Auswertung vergisst, begeht einen möglicherweise gravierenden Fehler.
Lösung: Verweildauer, Bounce Rate (Absprungrate) und Verlauf einer Session auswerten und Rückschlüsse ziehen. So wird der nächste Content noch besser als der letzte! Für unsere Auswertungen nutzen wir die Xovi SEO Suite (kostenpflichtig) und Google Analytics.

Noch Fragen? Wir haben die Antworten!

Wenn Sie die oben genannten Fehler vermeiden, liefern Ihre nächsten Inhalte sicher den gewünschten Erfolg. Dennoch ist Geduld der beste und nachhaltigste Berater für Ihren Online-Marketing Erfolg. Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema Online Marketing und Content? Wir freuen uns von Ihnen zu hören und beantworten gerne sämtliche Fragen.
Vielen Unternehmern fehlt die nötige Zeit für die Umsetzung einer guten Content-Marketing-Strategie. Dennoch haben viele Seitenbetreiber noch eine Vielzahl weitergehender Fragen zum Thema Content Marketing. Wenn es Ihnen auch so geht, müssen Sie trotzdem nicht auf die Vorteile von erfolgreichem Content Marketing verzichten. Als Online Marketing Agentur in Düsseldorf unterstützen wir Ihr Content Marketing. Mit hochwertigen und innovativen Inhalten verbessern wir somit Ihren Online Auftritt und steigern Ihre Sichtbarkeit im Internet. Kontaktieren Sie uns!

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